Wer ein Haus baut, ruft das Darlehen meist nicht auf einmal ab — sondern in mehreren Stufen, je nach Baufortschritt. Genau hier entstehen Bereitstellungszinsen. Viele Bauherren werden davon überrascht. Dabei lassen sie sich mit etwas Planung deutlich reduzieren.
Wenn die Bank ein Darlehen zusagt, hält sie das Geld für Sie bereit — auch wenn Sie es noch nicht abrufen. Für diesen Zeitraum berechnet sie Bereitstellungszinsen. Der übliche Satz liegt bei 0,25 Prozent pro Monat — das entspricht 3 Prozent pro Jahr.
Viele Banken gewähren eine bereitstellungszinsfreie Zeit von 6, 12 oder sogar 24 Monaten. Erst danach beginnt die Uhr zu laufen. Neubauten dauern aber oft länger als geplant — Lieferverzögerungen oder Behördenfristen können dazu führen, dass die zinsfreie Zeit endet, bevor das Darlehen vollständig abgerufen ist.
Darlehen: 400.000 € — bereits abgerufen: 200.000 € — noch nicht abgerufen: 200.000 €. Bei 0,25 % pro Monat ergibt das 500 € pro Monat auf den nicht abgerufenen Teil. Über 6 Monate: 3.000 € zusätzliche Kosten — nur weil sich der Bau verzögert hat.
erhandeln Sie eine lange bereitstellungszinsfreie Zeit — mindestens 12, besser 18 oder 24 Monate. Erstellen Sie einen realistischen Bauplan mit Puffer. Stimmen Sie Abrufpläne mit dem Bauunternehmen ab. Und vergleichen Sie Banken — die Konditionen unterscheiden sich erheblich.
Sprechen Sie das Thema Bereitstellungszinsen aktiv an — bevor Sie einen Kreditvertrag unterschreiben. Wer schweigt, zahlt die Standardkonditionen. Wer fragt und vergleicht, spart. JULID Finanzberatung prüft für Sie nicht nur den Zinssatz, sondern das gesamte Paket — damit Ihr Neubau nicht teurer wird als nötig.
Neubauprojekte im Raum Schwäbisch Gmünd, Aalen oder im Rems-Murr-Kreis rund um Schorndorf, Urbach und Waiblingen ziehen sich oft über Monate. Bereitstellungszinsen können dabei schnell zu einem unterschätzten Kostenfaktor werden. Ich strukturiere Ihre Auszahlungsplanung von Anfang an so, dass Sie diese Kosten so gering wie möglich halten.