Wer weiß, dass seine Zinsbindung in ein bis drei Jahren endet, steht vor einer Frage: Warte ich ab und hoffe auf günstige Zinsen — oder sichere ich mir die aktuellen Konditionen schon heute? Genau dafür gibt es das Forward-Darlehen.
Ein Forward-Darlehen ist ein Anschlussfinanzierungs-Vertrag, den Sie heute abschließen — der aber erst in der Zukunft startet. Sie vereinbaren jetzt den Zinssatz, zahlen aber erst dann, wenn Ihre aktuelle Zinsbindung ausläuft.
Banken berechnen für die Vorlaufzeit einen Forward-Aufschlag — meist 0,01 bis 0,03 Prozent pro Monat. Beispiel: 24 Monate Vorlauf × 0,02 % = 0,48 % Zinsaufschlag. Steigen die Zinsen bis dahin stärker, haben Sie gewonnen. Fallen sie, haben Sie mehr gezahlt als nötig.
Wenn Sie davon ausgehen, dass die Zinsen steigen werden. Wenn Sie Planungssicherheit für Ihre monatliche Rate brauchen. Wenn der aktuelle Zinsaufschlag im Verhältnis zum Risiko gering ist.
Vorsicht: Ein abgeschlossenes Forward-Darlehen ist in der Regel verbindlich. Wenn Sie die Immobilie verkaufen oder das Darlehen anderweitig ablösen, kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.
Ein Forward-Darlehen ist kein Allheilmittel, aber ein sinnvolles Werkzeug — wenn der Zeitpunkt stimmt. Entscheidend ist, dass Sie nicht aus Angst handeln, sondern auf Basis einer klaren Einschätzung. JULID Finanzberatung hilft Ihnen, das aktuelle Zinsumfeld einzuordnen und zu entscheiden, ob ein Forward-Darlehen für Sie Sinn macht.
Wenn Ihre Zinsbindung in den nächsten Jahren ausläuft und Sie sich den aktuellen Zins sichern möchten, ist ein Forward-Darlehen eine Option. Als regionaler Berater im Raum Schwäbisch Gmünd und Rems-Murr-Kreis zeige ich Ihnen, ab wann sich das rechnet – und welche Banken dabei die besten Konditionen bieten.