Wer seinen Kredit zu einer anderen Bank überträgt, nennt das Umschuldung. Das klingt kompliziert — ist es aber meist nicht. Und es kann sich erheblich lohnen. Gleichzeitig gibt es Kosten, die viele dabei übersehen.
Bei einer Umschuldung lösen Sie Ihren bestehenden Kredit bei Bank A ab und schließen einen neuen Kredit bei Bank B ab — zu besseren Konditionen. Das passiert meist dann, wenn die Zinsbindung ausläuft, kann aber auch vorher möglich sein.
Nach 10 Jahren Zinsbindung können Sie jeden Immobilienkredit mit einer Frist von 6 Monaten kündigen — ohne dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen darf. Das gilt auch dann, wenn ursprünglich eine längere Zinsbindung vereinbart war. Dieses Recht wird von vielen Kreditnehmern nicht genutzt — obwohl es bares Geld wert sein kann.
Grundbuchkosten für die neue Grundschuld: ca. 200–800 €. Notarkosten für die Grundschuldabtretung: ähnliche Größenordnung. Vorfälligkeitsentschädigung wenn Sie vor Ablauf der Zinsbindung wechseln: kann mehrere Tausend Euro betragen. Schätzkosten falls die Bank die Immobilie neu bewertet: ca. 300–600 €.
Meistens ja. Bei einer Restschuld von 200.000 € und einem Zinsvorteil von 0,5 % spart man über 10 Jahre rund 10.000 € — die Wechselkosten von 1.000–2.000 € sind dann gut investiert.
Viele Kreditnehmer nehmen das Angebot ihrer Bank an, weil der Wechsel nach Aufwand klingt. In Wirklichkeit dauert eine Umschuldung oft nur wenige Wochen — und spart Tausende Euro. JULID Finanzberatung vergleicht Ihr bestehendes Angebot mit dem Markt und rechnet Ihnen transparent vor, ob und wie viel Sie durch einen Wechsel sparen.
Eine Umschuldung kann sich lohnen – sie kostet aber auch: Vorfälligkeitsentschädigung, Notarkosten, Grundbuchänderung. Ich rechne Ihnen das für Ihre konkrete Situation im Ostalbkreis oder Rems-Murr-Kreis durch, bevor Sie eine Entscheidung treffen. So wissen Sie vorab, ob der Wechsel wirklich einen Vorteil bringt.