Viele Menschen wundern sich: Warum bekommt der eine problemlos einen Kredit, während der andere trotz gutem Gehalt abgelehnt wird? Die Antwort liegt in der Logik, nach der Banken rechnen. Wer sie versteht, kann sich besser vorbereiten.
Im Kern geht es der Bank um eine einzige Frage: Kann dieser Mensch die Rate zuverlässig und dauerhaft zahlen? Dafür schauen Banken auf zwei Dinge: Ihre Bonität und Ihre Kapitaldienstfähigkeit.
Banken erstellen eine Haushaltsrechnung: Nettoeinkommen minus Lebenshaltungskosten minus bestehende Verpflichtungen gleich frei verfügbares Einkommen. Dieses muss die neue Kreditrate abdecken — mit ausreichend Puffer. Banken rechnen dabei oft konservativer als die Realität.
Gehalt aus unbefristeter Beschäftigung zählt voll. Befristete Stellen oder selbstständige Einkünfte werden oft nur teilweise anerkannt. Mieteinnahmen werden in der Regel zu 70–80 % angerechnet. Kindergeld, Elterngeld und Rente variieren je nach Bank.
Die Bank berechnet wie hoch das Darlehen im Verhältnis zum Wert der Immobilie ist. Je niedriger dieser Wert, desto besser der Zinssatz. Wer 20 % Eigenkapital mitbringt, zahlt weniger Zinsen als jemand, der 100 % finanziert.
Die Bank fragt bei der Schufa an und bekommt einen Score sowie Informationen über bestehende Kredite und Zahlungsausfälle. Ein schlechter Schufa-Score kann zur Ablehnung führen — oder den Zinssatz deutlich erhöhen.
Bereiten Sie sich vor. Holen Sie sich Ihre Schufa-Auskunft, schauen Sie auf Ihre Kontoauszüge und überlegen Sie, welche laufenden Verpflichtungen die Bank sehen wird. JULID Finanzberatung bereitet Sie auf das Bankgespräch vor und zeigt Ihnen vorab, wie Ihre Finanzierung aus Bankensicht aussieht.
Ob Sie eine Immobilie in Schwäbisch Gmünd, Schorndorf oder Winnenden, Urbach finanzieren möchten – die Banken prüfen immer dieselben Kernfaktoren. Als unabhängiger Berater kenne ich die internen Prüflogiken der relevanten Institute und bereite Ihre Unterlagen so vor, dass Ihre Anfrage bestmöglich bewertet wird.